Saison 2009/10 - Kreispokal
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Der Gostorfer
SV hat den Einzug ins Finale des DFB-Kreispokals verpasst.
Trotz guter Leistung musste sich der Kreisligist gestern
Nachmittag auf heimischem Platz dem SV Stralendorf mit 0:1
geschlagen geben. Damit steht der Kreisoberligist im Endspiel
und trifft dort am 13. Mai auf Anker Wismar II. Der Kreisliga-Spitzenreiter
setzte sich gestern Vormittag im Ortsderby beim Dargetzower
SV mit 4:0 durch.
Der GSV trauerte nach dem Abpfiff seinen vergebenen Chancen
nach. Vor allem in der Anfangsviertelstunde hatten die Gastgeber
vor 150 Zuschauern einige hochkarätige Möglichkeiten.
Bereits nach drei Minuten tauchte Stephan Hones frei vor
dem Stralendorfer Tor auf, zögerte aber ein wenig und
scheiterte am Keeper. Dann flankte Christoph Körner
und Dennis Kessner köpfte über das Tor (15.).
Kurz darauf kam Ingo Brüshaver frei zum Kopfball, aber
der Torwart rettete mit einer Glanzparade. Spätestens
zu diesem Zeitpunkt hätten die Gostorfer führen
müssen. Nach einer halben Stunde rächte sich die
schlechte Chancenverwertung. Die Abwehrleute waren nicht
konsequent genug und Gäste-Kapitän André
Sevecke schob zum 0:1 ein. Auch ein direkter Freistoß
von Abwehrchef Mathias Kelling brachte keinen Erfolg für
die Platzherren (37.). Sie mussten kurz vor der Pause noch
einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Denn David Milbrecht
verletzte sich bei einem Zweikampf so schwer, dass er später
ins Grevesmühlener Krankenhaus gebracht werden musste.
Dort diagnostizierten die Ärzte den Bruch des rechten
Schienbeins. Die Mannschaft wünscht ihm gute Besserung!
In der zweiten Halbzeit hatte der kampfstarke GSV nur noch
wenige Möglichkeiten. Eine der besten vergab Mirko
Boldt fünf Minuten vor dem Ende, als sein Schuss am
Tor vorbeistrich. „Wir hätten in der ersten Hälfte
unsere Chancen nutzen müssen“, so Trainer Gerd
Rieckhoff nach dem Abpfiff. Trotz der Niederlage war er
mit der Leistung seines Teams „vollauf zufrieden“.
GSV spielte mit: Bischof, Kelling, Lorz (84. Zimmermann),
Skibbe, Milbrecht (41. Hermann), Boldt, Brüshaver,
Kessner, Hones, Korzak, Körner (87. Wendland)
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Grund zur
Freude hatte derweil der Gostorfer SV. Beim einzig noch
verbliebenen Kreisklassenvertreter SG Roggendorf II zog
das Team von Trainer Gerd Rieckhoff ins Halbfinale ein,
hofft in der Vorschlussrunde auf ein Heimspiel und träumt
vom Finale. „Trotz der Weihnachtsfeier am Abend zuvor,
bei der sich die Spieler doch zurück gehalten haben,
haben wir eine starke Mannschaftsleistung geboten“,
freute sich Trainer Rieckhoff über das zusätzliche
Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk seiner Jungs. Am 1.
Weihnachtstag wird der GSV-Trainer nämlich 55 Jahre
alt. Nach dem Torhüter Bischoff mit einer Glanztat
in der 25. Minute einen Rückstand verhindert hatte,
stellte Stefan Hones nach einer Körner-Ecke in der
34. Minte per Kopf die Weichen Richtung Halbfinale. Mit
dieser Führung im Rücken übernahmen die Gäste
dann auch zumehmend die Kontrolle über das Spiel. Unmittelbar
vor der Pause gelang dann Milbrecht aus dem Gewühl
heraus das 0:2. Gleich nach Wiederanpfiff hätten dann
Ralf Nevermann und Mathias Korzak für die Entscheidung
sorgen können, vergaben aber beide ihre guten Möglichkeiten.
So musste der GSV bis zur 89. Minute zittern, bevor Christoph
Körner alles klar machte. Der GSV blieb damit im neunten
Punkt- und Pokalspiel in Folge unbesiegt.
GSV spielte mit: Bischof, Lorz (70. Boldt), Kelling, Skibbe,
Milbrecht, Kessner, Korzak, I. Brüshaver, Hones, Nevermann
(85. Wendlandt), Körner |
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Eine Halbzeit
lang sah es nicht danach aus, als ob die Gäste mit
einem schwer erkämpften Sieg ins Viertelfinale einziehen
würden. Der Kreisligist bestimmte die Partie beim Kreisklassenspitzenreiter
der Staffel 1 zwar recht deutlich und ließ Ball und
Gegner laufen, versäumte es aber, daraus Kapital zu
schlagen. Zudem wurde Körner zweimal im Strafraum von
den Beinen geholt, doch der Pfiff blieb aus. Die längst
verdiente Führung dann fünf Minuten vor der Pause,
als Mannschaftskapitän Korzak eine Freistoßeingabe
von Kelling per Kopf in die Maschen setzte. Nach dem Wechsel
fand der Kreisklassenvertreter besser ins Spiel und hielt
die Partie somit bis zum Abpfiff völlig offen. Die
größte Möglichkeit für eine Verlängerung
verhinderte Keeper Bischof mit einem tollen Reflex in der
Nachspielzeit. Für Parum war es die erste Heimniederlage,
für den GSV nach dem 8:1 bei Einheit Schwerin in der
vorangegangenen Pokalrunde erst der zweite Auswärtserfolg.
Gostorfer SV spielte mit: Bischof, Lorz, Kelling, Skibbe,
Milbrecht, Kessner, Korzak, I. Brüshaver, Hones, Körner,
Nevermann (82.Wendland) |
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Nur noch
sechs Kreisoberligisten, dazu sechs weitere Kreisligisten
und vier Teams aus der 1. Kreisklasse stehen im Achtelfinale
um den DFB-Kreispokal. Mit dabei sind der Grevesmühlener
FC II, der SV Klütz und der Gostorfer SV. Die Pokalsegel
streichen mussten dagegen neben dem Mallentiner SV Vorjahresfinalist
FSV Testorf Upahl, der SC Boltenhagen und der SV Klütz
II. Noch offen ist das Schicksal des SV Dassow II nach dem
Spielabbruch in Parum, mit dem sich das Sportgericht befassen
wird.
In dieser kampfbetonten Auseinandersetzung zog die Rieckhoff-Elf
am Ende nicht unverdient ins Achtelfinale ein. Die Kicker
starteten verheißungsvoll mit einer 2:0-Führung
in die Partie hinein, ließen diese aber bis zum Pausenpfiff
wieder aus den Händen gleiten. Nach der erneuten Führung,
vorausgegangen war ein Foulspiel im Strafraum an Körner
und der anschließenden Roten Karte für Weber
(75.), schien die Partie zugunsten des GSV gelaufen. Doch
die Hoop-Elf kämpfte sich zurück ins Spiel, konnte
aber trotz starker Schlussoffensive kein Kapital mehr daraus
schlagen.
Gostorfer SV spielte mit: Bischof, Prautsch (55. Boldt),
Kelling, Skibbe, Milbrecht, Wendland, Kessner, I. Brüshaver,
Hones, Körner, Nevermann
Tore: 1:0 Nevermann (12.), 2:0 Kessner (22. Foul-11m),
2:1 Mirow (39.), 2:2 Faust (45.), 3:2 Körner (56.).
SR: Witt (Klütz). |
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Nur noch
acht Kreisoberligisten, dazu neun Kreisligisten sowie 15
Teams aus der 1.Kreisklasse stehen in der 2. Hauptrunde
um den DFB-Kreispokal. Für die größten Überraschungen
der 1. Hauptrunde sorgten der Poeler SV II und der Brüsewitzer
SV, die die Kreisoberligisten aus Dalberg und Neuburg aus
dem Rennen warfen. Aus unserer Region haben die drei Kreisoberligisten
SV Klütz, Mallentiner SV und SV Klütz das Ticket
für die nächste Runde gebucht. Ferner sind noch
der FSV Testorf, der SV Dassow II, der Gostorfer SV, der
SC Boltenhagen, der SV Klütz II dabei. Eine unliebsame
Überraschung gab es derweil für den SV Lüdersdorf,
der bei der TSG Gadebusch III strauchelte. Ausgeschieden
sind zudem der Mallentiner SV II, der Kalkhorster SV und
der SV Sievershagen.
Statistik des Gostorf-Spiels:
0:1 Th.Brüshaver (22.), 0:2 Korzak (31.), 1:2 Bokowinski
(41.), 1:3 Hones (48.), 1:4 Körner (70.), 1:5, 1:6
Wendland (72.,74.), 1:7 Hones (81.), 1:8 Körner (83.).
SR: Escher (Dümmer) |
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Abteilungsleiterin
Fußball
Ilone Nevermann
Neuer Weg 7
23936 Gostorf
Mobil: 0175-3649351
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